Freitag, 2. Februar 2018

Schokoladenwald Torte

Diese leckere Torte schmeckt glaube ich jedem, sie beinhaltet nur tolle Sachen, Schokolade wie der Name schon sagt, Sahne und viele Waldfrüchte, eine perfekte Mischung aus süß und sauer!
Probiert sie einfach mal aus, sie ist ganz easy nachzubacken und mit frischen Früchten und der Dekoration aus temperierter Schokolade ein echter Hinkuker.


Zutaten für den Teig:
50 gr Butter
50gr Zartbitterschokolade
1 Vanilleschote
6 Eier
1 Prise Salz
120gr Zucker
110gr Mehl
2 El Kakao
Fett für die Form

Zutaten für die Ganache:
200ml Sahne
200gr Zartbitterschokolade

Zutaten für die Füllung:
300ml Sahne
2 Päckchen Vanillezucker
1 Päckchen Sahnesteif
1 Päckchen Schokotröpfchen
200gr frische Waldfrüchte (Himbeeren, Brombeeren, Heidelbeeren, rote Johannisbeeren)

Zutaten für die Deko:
50gr frische Waldfrüchte (Himbeeren, Brombeeren, Heidelbeeren, rote Johannisbeeren)
150gr weiße Kuverture
Etwas Puderzucker

Zubereitung des Biskuits:
Den Backofen auf 160°C Umluft vorheizen.
Butter mit der Zartbitterschokolade über einem heißen Wasserbad schmelzen. Das Vanillemark aus der Vanilleschote trennen. Die Eier trennen, das Eiweiß mit etwas Salz aufschlagen und 90g Zucker einrieseln lassen. Den Eischnee bis zur Weiterverarbeitung in den Kühlschrank stellen.
Die Eigelbe mit dem restlichen Zucker 5 Minuten sehr schaumig schlagen. Dann die geschmolzene Butter-Schokoladen-Masse und das Vanillemark dazu geben und diese Zutaten unterrühren. Als nächstes ein Drittel des Eischnees unter den Teig heben, dann die restlichen 2 Drittel darüber geben und das Mehl mit dem Kakao darüber sieben. Alles vorsichtig unterheben. Den Teig in eine gefettete Ø 24 cm Springform geben und bei 160°C Umluft auf der untersten Schiene 35-40 Minuten lang backen. Stäbchenprobe nicht vergessen.

Zubereitung der Ganache:
Sahne in einem kleinen Topf auf dem Herd aufkochen. Währenddessen die Schokolade in kleine Stücke hacken und anschließend in eine Glasschüssel füllen. Sobald die Sahne heiß ist, über die Schokolade geben. (Nie umgekehrt, also nicht die Schokolade in die Sahne geben) Dann alles mit dem Schneebesen zu einer glatten Maße verrühren. Danach die Ganache kalt stellen.

Zubereitung der Füllung und Ausdekorieren:
Sahne mit Vanillezucker und Sahnesteif aufschlagen, anschließend die Schokotröpfchen unterheben. Wenn die Ganache die richtige geschmeidige Konsistenz hat und der Biskuit schön abgekühlt ist, dann kann man die Torte zusammensetzen. Den Biskuit einmal waagerecht in der Mitte durchschneiden, auf die eine Hälfte die Füllung und die Früchte geben und die zweite Hälfte darauf legen. Torte mit Ganache von aussen einstreichen.
Aus geschmolzener weißer Schokolade Bäume auf ein Blatt Backpapier spritzen und auskühlen lassen, diese dann später um die Torte herum platzieren.
Die Torte noch oben und außenrum mit Früchten dekorieren und zu guter letzt noch etwas Puderzucker über die Früchte sieben.

Gutes Gelingen
Eure Jil


Mediterrane Kräuter und Oliven Baguettes mit Dip

In diesem Post stelle ich gerne mal etwas Herzhafteres vor. Diese leckeren Baguettes sind ein Traum und kann jedem ans Herz legen Sie zuhause auszuprobieren, außerdem zeige ich euch auch wie ich meinen Lieblingdip mache, er eignet sich für jeden Anlass und harmoniert aiuch super mit diesen Baguettes.

Zutaten für 2 Oliven Baguettes:
30gr schwarze kernlose Oliven
175ml lauwarmes Wasser
1 Päckchen Trockenhefe
275gr Weizenmehl
5gr Salz
50gr schwarze Oliventapenade im Glas
1 Prise Weizenmehl zum Bestäuben der Arbeitsfläche


Zutaten für 2 mediterrane Kräuter Baguettes:
1 Bund gemischter Kräuter ( z.B. Thymian, Rosmarin, Petersilie)
175ml lauwarmes Wasser
1 Päckchen Trockenhefe
275gr Weizenmehl
5gr Salz
1 Prise Weizenmehl zum Bestäuben der Arbeitsfläche


Zutaten für den Dip:
1 Knoblauchzehe
1 Strauß Basilikum
60gr Parmesan
1 Handvoll Pinienkerne
1 Schuss Olivenöl
400gr saure Sahne
1 Handvoll getrockneter Tomaten
1 Prise Salz
1 Prise Pfeffer


Zubereitung der Oliven Baguettes:
Die Oliven mit einem großen Küchenmesser klein hacken.
175 ml lauwarmes Wasser in eine große Schüssel gießen, die Hefe dazugeben und unter Rühren auflösen. Mehl, Salz, Oliventapenade und die gehackten Oliven dazugeben und mit dem Knethaken in der Küchenmachine zu einem glatten und geschmeidigen Teig verkneten.
Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche mit den Händen kräftig durchkneten und in 2 gleich große Stücke teilen. Die Stücke zu Kugeln formen und auf das Backblech legen. Die Teigkugeln mit einem Tuch abdecken und etwa 30 Minuten ruhen lassen.
Danach die Teigkugeln jeweils auf einer bemehlten Arbeitsfläche mit den Händen zu einem etwa 20x10cm großen Rechteck ausbreiten. Von der Schmalseite her zur Mitte hin übereinanderschlagen und mit den Händen wieder zu einem Rechteck ausbreiten.
Den Teig mit den Fingern dreimal einschlagen bis ein etwa 30 cm langer Teigstrang von 4-5 cm Durchmesser entstanden ist.
Die Teigstränge mit den Handflächen rund rollen, dabei die Enden spitz zulaufen lassen. Ein Leinentuch auf ein Blech legen und mit Mehl bestäuben. Dieses so aufwerfen dass eine Barriere entsteht. Weiter fortfahren, bis alle Baguettes auf dem Tuch liegen. Mit einem weiteren Tuch abdecken und an einem warmen Ort 30 Minuten gehen lassen.
Den Backofen auf 250°C Ober/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Die Baguettes mit der Naht nach unten darauf legen und mit einem scharfen Messer 5 bis 6 mal leicht schräg einschneiden.
Die Brote leicht mit Weizenmehl bestäuben. Baguettes im heißen Ofen auf der untersten Schiene bei 200°C Ober/Unterhitze etwa 20 Minuten goldbraun backen.

Zubereitung der Kräuter Baguettes:
Die Kräuter abbrausen und trocken schütteln, die Blätter und Rosmarinnadeln abzupfen und fein hacken.
175 ml lauwarmes Wasser in eine große Schüssel gießen, die Hefe dazugeben und unter Rühren auflösen. Mehl, Salz und gehackte Kräuter dazugeben und mit dem Knethaken der Küchenmachine zu einem glatten und geschmeidigen Teig verkneten.
Den Teig dann wie oben beim Olivenbaguette verarbeiten.


Zubereitung des Dips:
Basilikum Pesto aus Knoblauch, Basilikum, Parmesan und Olivenöl zubereiten. Pesto zu der Sauren Sahne geben und unterziehen, dann die getrockneten Tomaten in kleine Stücke schneiden und mit angerösteten Pinienkerne unterheben.
Abschließend mit Salz und Pfeffer abschmecken.


Ich wünsche euch einen guten Apetit
Eure Jil

Maracuja Macarons

Das französische Baisergebäck aus fein gesiebten Mandeln und Puderzucker ist wirklich eine Herausforderung, ich glaube ich spreche da im Namen von jedem Hobbybäcker.

Das Rezept für die Schalen habe ich aus dem Backbuch von Aurélie Bastian.

Zutaten für 40 Schalen also 20 Macarons:
90g gemahlene Mandeln
150g Puderzucker

72g Eiweiß (ca. 2 Eier Größe M)
20g Zucker
Orange Pastenfarbe


Zutaten für die Maracuja Ganache:

4 Maracujas
250g Vollmilch Schokolade
20ml Sahne


Zubreitung:
Zuerst werden die gemahlenen Mandeln und das Puderzucker noch feiner gemahlen und gut vermischt. Dafür 1 EL nach dem anderen der beiden Zutaten in einen Zerkleinerer (Blender) geben.
Dieses MandelPuderzuckerMehl wird jetzt noch zusätzlich durch ein feines Sieb gegeben.
Später muss es ein sehr feines Pulver sein.
Das Eiweiss mit dem Mixer schlagen, wenn es anfängt schaumig zu werden, kommt der Zucker dazu und es wird dann noch weitergeschlagen.
Wenn die Maße schön weiss ist könnt ihr nun die Pastenfarbe mit einem Zahnstocher oder einer Messerspitze dazugeben.
Dann den farbigen Eischnee noch weiterschlagen bis ein sehr fester Schnee entstanden ist.
Das MandelPuderzuckerMehl wird nun in 3 Portionen mit dem Eischnee verrührt.
Zuerst ein Drittel davon auf den Eischnee geben und behutsam mit einem Teigschaber in runden Bewegungen unterheben. Dann mit dem zweiten und dritten Drittel gleich verfahren.
Die Masse sollte nicht zu flüssig aber auch nicht zu fest sein.
Anschließend wird die Masse in einen Sprtizbeutel mit Lochtülle gefüllt.

Dann spritzt ihr kleine Kreise im Abstand von 3cm auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech.
Die Kreise sollten eine Größe von 3-4 cm haben.
Den Backofen auf 150°C Ober Unterhitze vorheizen.
Die Macaronschalen müssen jetzt 15 bis maximal 30 Minuten ruhen, sonst werden sie später keine Füsschen haben.
 
Jetzt könnt ihr eure Ganache vorbereiten.
Die Maracujas aufschneiden, das Fruchtfleisch mit den Kernen in ein Sieb geben und durchdrücken, um den Saft zu bekommen.
Diesen Saft im offenen Topf kurz aufkochen, bis eine Art Sirup entsteht. Den Topf vom Herd nehmen, die Sahne und die Schokolade dazu geben und rühren bis eine gleichmäßige Masse entstanden ist.
Die Ganache abdecken und für 30-45 Minuten in den Kühlschrank abkühlen und fest werden lassen.

Nach der Ruhezeit werden die Macaronschalen während 14-15 Minuten auf mittlerer Schiene bei 140-145°C Ober Unterhitze gebacken.
Das Backblech aus dem Ofen nehmen und das Backpapier vorsichtig auf die Arbeitsfläche ziehen.
Wenn die Schalen abgekühlt sind (5 Minuten), vorsichtig vom Backpapier lösen und auf den Rücken legen, damit die Füsschen besser trocknen können.
Die Schalen sollten aber nur kurz so liegen, damit sie nicht beschädigt werden sollten sie dann wieder umgedreht werden.
Jetzt könnt ihr schon schauen welche beiden Schalenhälften am besten zueinander passen, so dass alle Macarons gleichmäßig sind.
Die Ganache mit dem Schneebesen kurz cremig aufschlagen, so dass sie heller wird.
In einen Spritzbeutel füllen und die Macarons damit füllen.
Nun müssten die Macarons noch für einige Zeit in den Kühlschrank damit die Schalen sich mit dem Aroma der Ganache vereinen. Natürlich kann man sie aber auch gleich essen.
Ich wünsche euch gutes Gelingen
Liebe Grüße Jil

Donnerstag, 28. Dezember 2017

Traditionelle Bûche de Noël

Hey meine Lieben, ich hoffe ihr hattet schöne Weihnachtsfeiertage mit eurer Familie? :)
Jetzt ist dieses Jahr schon wieder fast rum, die Zeit verfliegt so schnell...
Ich will das Jahr aber hier noch vernünftig abschließen mit einem leckeren Rezept.
Diese Bûche habe ich als Dessert am 1 Weihnachtstag gemacht. Ein leichter Biskuit mit einer französischen Mokka Buttercreme!
Immer wieder aufs neue ein Traum von Gebäck, ich liebe diese Bûche einfach, meine Mutter macht sie schon seit Jahren immer um diese Zeit, und ich habe sie dieses Jahr auch mal ausprobiert, hat geklappt und das wird jetzt auch bei mir eine Tradition werden :)


Zutaten für den Biskuit:
4 Eier
125g Zucker
1 Pck Vanillezucker
125g Mehl
1 TL Backpulver

MokkaButtercreme:
2 Eier
200g gesiebten Puderzucker
250g weiche Butter
1 TL löslichen Kaffe

Zubereitung:
Den Owend auf 180°C OberUnterhitze vorheizen.
Eier trennen. Das Eiweiss mit dem Schneebesen zu Schnee aufschlagen.
Eigelb, Zucker und Vanillezucker mit dem Schneebesen 5 Minuten schaumig schlagen.
Den Eischnee auf die Eierzucker Maße geben, das Mehl mit dem Backpulver mischen und über den Eischnee sieben. Alles mit einem Teigschaber vorsichtig unterheben. Das Backblech mit Backpapier bedecken, den Biskuitteig gleichmäßig auf dem Blech verteilen.
Den Teig für 10-12 Minuten auf mittlerer Schiene backen.

Am besten Aufpassen und den Teig rechtzeitig aus dem Ofen nehmen, nämlich wenn er goldbraun ist. In Zwischenzeit ein Leinen-Küchentuch befeuchten und dann offen auf den Tisch legen, anschließend leicht mit etwas Kristallzucker bestreuen.
Wenn der Biskuit aus dem Ofen kommt, muss es ganz schnell gehn, diesen auf das feuchte Küchentuch stürzen, Backpapier abziehen und den Biskuit sofort zusammen mit dem Küchentuch einrollen. So Rollen dass die Bûche später lang ist und nicht dick!
Den Biskuit im Küchentuch auskühlen lassen. Dieser Trick dient dazu dass der abgekühlte Biskuitteig nicht bricht, da er in gerollter Position auskühlen durfte!
Anders wie wenn er kalt gerollt wird, das ist glaube ich auch nicht wirklich möglich.

Wenn der Teig kalt ist, wird er vom Küchentuch befreiht. Den Biskuit mit der Buttercrme einstreichen. Den Biskuit vorsichtig und mit Gefühl wieder zusammen rollen. Das Ende nach unten auf euren Servierteller legen.
Die Biskuitrolle außen mit dem Rest der Buttercreme einstreichen. Beide Enden der Rolle etwas abschneiden, dies ist keine Pflicht, aber so sieht es schöner aus.
Dann die Rolle noch nach belieben dekorieren. Ich schneide immer gern noch eine Scheibe Bûche ab und lege sie auf die Rolle und ziehe Lienien mit einer Gabel durch die Buttercreme, so sieht sie dann aus wie ein Baumstamm!

Zubereitung der MokkaButtercreme:
Den gesiebten Puderzucker und die Eier in einer Hitzebeständigen Schüssel auf einem Wasserbad cremig schlagen, bis eine helle, cremige Masse entstanden ist.
Diese dann etwas abkühlen lassen, in Zwischenzeit die Butter in einer Schüssel mit einer Gabel etwas auseinander reiben, dann mit dem Handrührgerät die Eierzuckermasse unter die Butter rühren.
Es kann sein dass sich die Buttercreme nicht miteinander verbindet, das bemerkt ihr sofort denn dann ist die Creme nicht cremig sondern bildet kleine Klümpchen und läuft in der Schüssel hin und her wenn man Sie schwenkt, wenn das der Fall ist, dann alles nochmal kurz aufs Wasserbad und mit dem Handrührgerät auf niedrigster Stuffe rühren.
Zum Schluss kommt dann noch der MokkaGeschmack in die Buttercreme, dazu löst ihr euren löslichen Kaffe (nach Belieben mehr Kaffe nehmen) mit heißem Wasser auf, nicht zuviel Wasser benutzen, nur soviel dass die Krümel sich vollständig aufgelöst haben.
Das gibt ihr dann zu der Buttercreme und rührt alles nochmal kurz um.

Wünsche euch viel Spass und guten Appetit.
Eure Jil

Freitag, 1. Dezember 2017

Torte zum 1 Geburtstag meiner Tochter Elly

Hallo liebe Leser und Leserinnen, schön dass ihr vorbei schaut!
Dieses Wochenende ist meine Tochter Elly, 1 Jahr jung geworden :)
Da sie ihr Wunschmotiv noch nicht äußern kann, habe ich entschlossen ihr eine Einhorntorte zu zaubern. Ich wollte schon so lange eine Einhorntorte machen, da diese ja jetzt voll im Trend sind!
Das Einhorn habe ich aus Modellierpaste also, halb Fondant halb Blütenpaste hergestellt. Dann habe ich mein Styroporbrett mit weißem Fondant eingedeckt, dann mit goldener Puderfarbe eingepinselt und anschließend mit einem Seidenband verziert.
Die Torte war 20 cm im Durchmesser  und 20 cm hoch, gebacken hatte ich dafür 2 Zitronenkuchen, beide in der Mitte waagerecht durchgeschnitten und jeden Boden mit Zitronenzuckerguss eingestrichen und dann gestapelt. Außenrum habe ich die Torte mit einer ersten weißen Schicht amerikanischer Buttercreme eingestrichen damit die Krümel der Torte gebunden werden.
Dann habe ich den Rest der Buttercreme in 5 gleiche Portionen aufgeteilt und jeweils mit unterschiedlichen Pastenfarben eingefärbt. Als nächstes habe ich die unterschiedlichen Farben auf die Torte rundherum mit einem schmalen Teigschaber aufgetragen und zum Schluss mit einer großen Palette die Torte glatt gestrichen!
Auf die Torte oben drauf habe ich ein Blatt Wafer Paper gelegt, das ich vorher in Kreisform ausgeschnitten hatte! Ich wollte nämlich mein schönes Brett mit dem Einhorn nicht mit Buttercreme einsauen, da es nachher noch als Deko in meiner Vitrine dienen sollte;)
Ich hoffe die Torte gefällt euch so gut wie mir, und ich glaube meiner Elly hat sie auch sehr gut gefallen :)
Kleines Dankeschön an Féerie Cake die mir letztens Waferpaper gesponsert haben, das war sehr sehr nützlich bei dieser Art Torte! Schaut doch mal auf dessen Webseite vorbei da gibt es ganz tolle Sachen!

Liebe Grüße eure Jil

 

Donnerstag, 9. November 2017

Klassische ''Tarte au citron'' mit Baiser

Hallo ihr Süßen, vor einiger Zeit habe ich diese Tarte gebacken, die war soooo lecker und kann sie euch nur weiterempfehlen um sie nachzubacken. Jetzt bekommt ihr nämlich endlich das Rezept !
Die Tarte ist recht sauer aber die Süsse des Baisers hebt diese Säure auf, somit sind Lemon Curd und Baiser ein super Team!


Zutaten für den Boden:
250g Mehl
125g kalte Butter
60g Zucker
1 Ei Gr. M
etwas Vanillemark
Ausserdem eine Tarteform von 28cm Durchmesser und getrocknete Hülsenfrüchte respektiv Keramik Baking Beans zum Blindbacken!

Zutaten fürs Lemon Curd (am Vortag zubereiten):
3 Zitronen
200g Zucker
3 Eier
2 Prisen Salz
50g weiche Butter
Zutaten fürs Baiser:
2 Eiweiße
140g Zucker

Zubereitung des Bodens:
Vorab schonmal die Info, dass ihr nachher noch etwas Teig übrig habt, das ist normal, denn schuld daran ist das Ei, bei einem Ei kommen nunmal 250g Mehl in den Teig! Den Teig kann man super, in Frischhaltefoli eingewickelt, einfrieren und später erneut benutzen!

Den Backofen auf 180°C Ober/Unterhitze vorheizen!
Alle Zutaten nun in der angegebenen Reihenfolge in eine große Schüssel geben, dann mit den Händen den Teig zu einer homogenen Masse kneten.
Eine Handvoll Mehl auf der Arbeitsfläche verteilen, dann die Kugel mit der Hand etwas flach andrücken. Nun den Teig ausrollen, nach jedem Rollen den Teig einmal um eine viertel Drehung drehen und weiter ausrollen. Das immer wiederholen bis der Teig eine Dicke von etwa 3-5mm hat.
Die Backform einfetten und mit Mehl besteuben, den Teig dann vorsichtig mit beiden Händen anheben und in die Form geben und den Teig sanft andrücken an den Wänden.
Nun dën überstehenden Teig abschneiden und den Boden des Teiges mit einigen Gabelstichen einstechen.
Den Teig mit einem Blatt Backpapier bedecken und die Hülsenfrüchte einfüllen und überall auf dem Boden verteilen.
Nun den Teig im vorgeheizten Backofen 10 Minuten blindbacken. Danach die Hulsenfrüchte und das Backpapier entfernen und den Tarteboden erneut 10 Minuten noch immer bei 180°C weiterbacken.
Den Boden aus der Form nehmen und auf einem Gitter auskühlen lassen.

Zubereitung des Lemon Curds (am Vortag zubereiten):
Für den Lemon Curd, Zitronen heiß und gründlich abwaschen und trocken tupfen. Schale mit einer feinen Reibe abreiben, Zitronen auspressen und den Saft in einer Schüssel mit der Zitronenschale, Zucker, Eiern, Salz und Butter mischen.
Ein heißes Wasserbad vorbereiten und die Mischung darüber ca. 20 Minuten erhitzen, aber nicht kochen lassen. Zwischendurch ab und zu umrühren. Die Masse in eine Pfanne geben und bei schwacher Hitze +-10 Minuten mit einem Schneebesen rühren, bis sie sich verdickt. Den Lemon Curd durch ein Sieb streichen und in Einmachgläser füllen (ergibt 2 große Gläser).
Über Nacht ziehen lassen.
Für unsere Tarte brauchen wir aber nur ein Glas davon, respektiv die Hälfte des Rezepts, ich mache aber immer lieber mehr Curd auf einmal da der Aufwand recht groß ist und so hat man dann nochmal Curd bereit für ein andermal, der Curd hällt sich nämlich im Kühlschrank wenn er vorher heiß in Gläser abgefüllt wurde solange wie Marmelade!

Zubereitung des Baisers:
Das Eiweiß mit dem Mixer aufschlagen, wenn diese anfängt weiß zu warden, den Zucker dazu geben, dann noch 2-3 Minuten weiterschlagen. Die Masse soll schön weiß, fest und glänzend sein.
Die Masse dann in einen Spritzbeutel mit Tülle nach Wahl einfüllen, ich habe eine gewöhnliche Lochtülle benutzt.

Zusammensetzung der Tarte:
Ein Glas Lemon Curd auf den Boden geben und gleichmässig verstreichen.
Baiser auf die Tarte spritzen und dann mit einem kleinen Brenner anbrennen, ist aber keine Pflicht, sieht nur schöner aus :)


Guten Appetit und viel Erfolg beim Nachbacken
Eure Jil

Donnerstag, 2. November 2017

Geburtstagstorte Polizei & Bauer

Hallo ihr Süßen, schön dass ihr den Weg zu meinem Blog gefunden habt!
Heute möchte ich euch noch die Geburtstagstorte zeigen, die ich im Oktober für meine beiden Neffen gemacht habe! Der Große Fynn wurde schon 6 Jahre alt und hat sich das Thema Polizei ausgesucht und der kleine Lenn wurde 2 und hat was zum Thema Bauer bekommen, da er gerne mit Traktoren spielt!
Gebacken habe ich einen hellen Biskuit und ihn dann mit einer Waldfrucht-Yoghurt-Sahne-Crème gefüllt und anschließend noch mit einer Ganache aus weißen Schokolade eingestrichen und zu guter Letzt mit Fondant eingedeckt!
Die Torte wurde in Null,Nix versputzt! Die beiden haben sich sehr gefreut, es ist immer wieder schön zu sehn wenn die Arbeit sich lohnt!
Ich hoffe die Torte gefällt und kann euch vielleicht sogar für eure nächste Torte als Inspiration dienen!
Liebst Grüße eure Jil